Generation ohne Lobby (6) – Das Manifest

Bestandsaufnahme

Ohne die bisherigen fünf Artikel und die darin gewonnenen Erkenntnisse hier nochmal in Gänze wiederzugeben, will ich kurz deren Quintessenz skizzieren:

Es hat sich gezeigt, dass die Jugend heute nicht mit 18 oder 25 Jahren endet, sondern eher mit 30 oder 32, da die Lebensverhältnisse der um 1980 Geborenen ähnlich zu denen der zehn oder fünfzehn Jahre jüngeren sind. Weiterhin ergab sich, dass die Jugend weltweit, aber auch in Deutschland vor erheblichen Herausforderungen steht. Aufgrund ihrer geringeren Zahl gegenüber früheren, noch lebenden Generationen findet sie jedoch kein Gehör, im Gegenteil: Die politischen Entscheidungen der letzten Jahre in Deutschland sind sehr häufig zu ihren Ungunsten ausgefallen.

Die Rentner bestimmen die politische Stoßrichtung: Sie fordern die Wohlstandssituation ihres Arbeitslebens im Alter (über Entlastungen einerseits und Rentensteigerungen andererseits) zu konservieren, wenngleich die ökonomischen Bedingungen heute ganz andere sind, als in den Jahren zwischen 1950 und 1990. Sie erkennen häufig nicht, dass es immer weniger Beitragszahler sind, die diese Gelder zu erwirtschaften haben. Dennoch werden ihre Forderungen immer wieder bedient. Gründe sind das große Wählerpotential der Rentner und die starke Lobby in Form der Senioren-Gruppen innerhalb der Parteien und Verbänden wie der BAGSO. Des Weiteren geht die Alterung politischer Entscheidungsträger und gesellschaftlicher Vertreter schneller voran, als die der Gesamtgesellschaft, was zu einem Mangel an neuen Ideen und Lösungsansätze führt.

Jugend ist entgegen häufiger Darstellungen nicht apathisch und politikverdrossen, sondern versucht sich zu engagieren. In den klassischen Bereichen Politik oder Wirtschaft muss sie sich, wenn sie etwas erreichen will, jedoch bestehenden Normen anpassen. Diese werden massiv durch die Babyboomer-Generation gestaltet und durchgesetzt. Eine Anpassung daran kommt einer Abkehr von den Interessen junger Menschen gleich. Wendet sich die Jugend institutions-unabhängigen Formen der Artikulation politischer Inhalte zu (z.B. Occupy-Bewegung), dann gipfelt dies gar in gewalttätigen Gegenreaktionen der Staatsmacht.

Ein Großteil der Jugend hat allerdings Schwierigkeiten, sich überhaupt politisch zu befassen oder zu engagieren: Die gesellschaftlichen und arbeitsmarktlichen Bedingungen dafür sind so ungünstig wie nie seit Gründung der Bundesrepublik. Zeitliche und räumliche Flexibilität, beständiges Lernen, regelmäßige Erreichbarkeit, bei höchster Bildung müssen gelebt werden, um einen Platz in der Arbeitswelt zu finden. Parallel dazu gehören Arbeitslosigkeit, Zeitverträge und prekäre Entlohnung längst nicht mehr nur zum Wortschatz von Ungelernten, sondern auch von Hochgebildeten. Es mangelt ihnen grundsätzlich an finanzieller Sicherheit, Zeit, Muße, Perspektive und Planbarkeit des eigenen Lebens, um sich regelmäßig im Privaten politisch zu engagieren und einzubringen. Darüber hinaus geht kaum jemand auf die Jugend zu und versucht diese und ihre politische Willensbekundung zu unterstützen. Im Gegensatz zu den Rentnern fehlt der Jugend eine Lobby, die sich den Senioren-Gruppierungen der Parteien oder den Forderungen von Senioren nach Rentenerhöhungen auf Augenhöhe entgegenstellen kann.

Die Konsequenz ist, dass keine gleichberechtigte Artikulation von Interessen mehr stattfindet. Die Forderungen der Senioren sind deutlich überrepräsentiert, ihnen wird zumeist nachgegeben, wenngleich sich die Bedingungen junger Menschen weiter verschlechtern. Sie allein können das Ruder jedoch nicht rumreißen. Die Rentner kontrollieren passiv (und immer öfter aktiv) die politischen Entscheidungsprozesse, die Babyboomer kontrollieren die Bedingungen und Erfordernisse auf dem Arbeitsmarkt. Diese verkrusteten Strukturen müssen ein Ende finden! Je schneller, desto besser.

Was sich ändern muss

Zur Klärung der Frage, was sich ändern muss, ließen sich zahlreiche Monographien füllen, jedoch sollen an dieser Stelle sechs ausgewählte Punkte dargelegt werden.

  1. Die Erkenntnis, dass es tatsächlich ein Problem gibt muss sich durchsetzen

Diese vermeintlich sinnfreie Floskel scheint eben doch benannt werden zu müssen. Schaut man auf die politischen Entscheidungen der letzten Jahre und deren Begründungen, so bekommt man den Eindruck, als gehe es den Jungen in diesem Lande gut, den Älteren hingegen nicht. Nur so sind die Aussagen Frank-Walter Steinmeiers die im letzten Artikel dargelegt wurden zu deuten. Dort und an vielen anderen Stellen hat sich ein Bild verfestigt, als würde es der aktuellen Rentnergeneration besonders schlecht gehen, wenngleich dies mitnichten der Fall ist – zumindest im Vergleich zu den Jungen von heute.

Auch die genannte Tatsache, dass gerade im Hinblick auf Entscheidungen, die die deutsche Rentnerschaft betreffen, Expertenmeinungen besonders häufig ignoriert werden, sind ein weiteres Indiz für die nicht vorhandene Sensibilität für die Interessen junger Menschen. Vielleicht handelt es sich jedoch schlichtweg um bewusste Ignoranz. Politische Entscheidungsträger sind opportunistisch. Machtgewinn und Machterhalt sind oft ihre einzigen Antriebsfedern, heutzutage offenbar mehr denn je. Weiterhin sind die Analysemöglichkeiten im Vorfeld von Wahlen bei weitem detaillierter, als sie dies noch vor 15 oder 20 Jahren waren. Zum dritten ist die deutsche Gesellschaft massiv gealtert und bereits heute die zweitälteste der Welt. Alle drei Aspekte zusammengenommen, beeinflussen das Bild eines Politikers, der um Wahlen zu gewinnen, viel stärker auf Mehrheiten, als auf politische Notwendigkeiten achtet. Was bringt es ihm, scheint er zu denken, wenn er zwar die korrekten Analysen betreibt und womöglich die richtigen Antworten parat hat, am Ende jedoch nicht in Parlamente oder gar Regierungen einzieht, weil andere gewählt werden. Die demographischen und politischen Bestandsaufnahmen zeigen heute, auf wen sich dieser Politiker fokussieren muss. Und dies sind in besonderem Maße die Rentner und kommenden Rentner, also weitere geburtenstarke Jahrgänge. Diese Ausrichtung geht stark zu Lasten aller Nichtrentner, besonders zu Lasten der Jungen und Jüngsten. So sind Kinder neben Rentnern die einzig altersmäßig segregierte Gruppe in der Gesellschaft. Anders als die Rentner besitzen sie jedoch kein Wahlrecht. Selbst wenn sie eine den Rentnern ebenbürtige Lobby besäßen, fänden ihre Belange bei weitem nicht denselben Widerhall in den Parlamenten. Bei der nächsten Wahl spielt es schlichtweg keine Rolle, was die Kinder wollen. Vielleicht bei der übernächsten, aber dann sind ja auch schon wieder vier Jahre vergangen. Solange sie jedoch ihre Zustimmung oder Ablehnung zu politischen Entscheidungen oder Grundausrichtungen nicht in Form einer Wahl bekunden können, zählen sie für politische Entscheidungsträger nicht.

Dass jedoch die Wahlberechtigung mitnichten politische Repräsentanz nach sich ziehen muss, lernen die etwas Älteren (18 – 32Jährigen) seit Jahren. Ihr Problem ist wiederum, dass sie zu Wenige sind, als dass sie politisch dieselbe Relevanz wie Rentner oder die Babyboomer besitzen. Allerdings sind sie und die Kinder von heute es, die zukünftig den Wohlstand in der Bundesrepublik erarbeiten und sowohl für die finanzielle als auch die gesundheitliche Versorgung der Rentner werden sorgen müssen. Sollte das politische Ungleichgewicht der letzten Jahre zu einer dauerhaften Aufkündigung des Generationenvertrages führen, wird sich zeigen, ob die Jungen von heute fähig und willens sind, dieses System weiterhin am Leben zu erhalten. Es kann gut sein, dass es nicht zu stämmen ist und die Rentner dann zwangsweise mit Einbußen rechnen müssen, die sie sich derzeit nicht vorstellen können. Es kann jedoch auch passieren, dass immer mehr junge Menschen der Bundesrepublik aufgrund der hiesigen Verhältnisse einfach den Rücken kehren und auswandern. Mit Ausnahme Japans ist die Durschnittsbevölkerung in jedem anderen Land der Erde jünger und nicht wenige dieser Länder haben das Verhältnis zwischen jung und alt viel gerechter gestalten können. Diese Vision scheint jedoch weder in den Köpfen der Politik, noch in denen vieler Rentner präsent zu sein. Offenbar hält sich der Glaube an die reiche und wohfahrtsstaatlich gut ausgestattete BRD noch immer eisern in den Köpfen. Von der Hand zu weisen ist dies nicht. Nur wird dies nicht mehr lange Bestand haben, wenn Rentner immer mehr fordern, ungeachtet der heutigen Bedingungen. Wenn die Jungen Geld, Gesundheit und Perspektive auf Dauer schwinden sehen, wird Deutschland schnell den Ruf als Paradies verlieren. Ich glaube, dass erst dann viele erwachen werden und erkennen, dass anno 2013 die völlige Entmachtung der Jungen ein großer, unumkehrbarer Fehler war.

  1. Das verkrustete und falsche Bild von der Jugend muss ein Ende finden

Die Jugend von heute mag zwar nicht mehr derart revolutinär sein, wie noch in den 60ern, aber sie hockt weder apathisch, noch völlig desinteressiert zu Hause und hält Erich Honecker für den Vorgänger Helmut Kohls. Klar, diese Extreme gibt es, aber sie sind kein generelles Spiegelbild der Jugend von heute.

Wie von vielen Experten bereits eruiert, wächst die Jugend heute zum Glück weitgehend ideologiefrei auf. Wer heute Marx liest, ist nicht automatisch Kommunist, wenngleich solcherlei Stigamtisierungsversuche noch immer an der Tagesordnung sind. Ich verweise an dieser Stelle erneut auf die Äußerungen unseres ewig-gestrigen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Allerdings ist er ein Relikt aus ideologisch hoch-aufgeladenen Zeiten. Die heutige beinahe vollständige Freiheit von Ideologie hat aus uns eine sehr pragmatische Jugend gemacht. Nicht apathisch oder gar nihilistisch, nein, pragmatisch. Auch dies wurde bereits durch die Wissenschaft festgestellt.

Wer sich dies vergegenwärtigt und uns nicht für permanent an Alkopops saugend und über die Strenge schlagend hält, dem mag auch aufgehen, dass wir einfach andere Wege beschreiten, als unsere Elterngeneration. Wir haben des Internet und können darüber eine ganze Menge erreichen, zumindest in den Bereichen Informationsbeschaffung und -verbreitung. Dass wir dennoch den Gang auf die Straße nicht scheuen, zeigen die Occupy-Bewegung oder Bewegungen gegen ein Festhalten an der Kernenergie oder gegen staatliche Überwachung. Nur setzt sich dieses Bild nicht durch. Entweder wir sind allesamt politisch desinteressiert oder aber versuchen, unter dem Deckmantel des Politischen, auf Demonstrationen einfach nur Krawall zu machen. Eine Anerkennung unserer politischen Einmischung und deren Ernsthaftigkeit vermisst man beinahe immer. Erst wenn alle anderen gesellschaftlichen Gruppen begreifen, dass die Jugend politisch etwas zu sagen hat und dies auch tun will, wird sich am Bild von der Politikverdrossenheit junger Menschen ändern.

  1. Die politischen Inhalte der Jugend müssen wahrgenommen werden

Was bewegt uns? Was die Jugend von heute zum Glück kaum mehr kümmern muss, ist die Frage nach Frieden. Dieses hohe Gut ist im Großen und Ganzen sichergestellt. Damit ist die Palette dessen, was keiner Gedanken oder Fragen bedarf aber bereits erschöpft. Die anzugehenden Aufgaben sind zahlreich, waren es jedoch bereits vor Jahrzehnten. Viele davon wurden von Vorgängergenerationen hinterlassen, weil der Hauskauf für die gesamte Mittelschicht damals wesentlicher war, als die Lösung von Problemen und die Investition in Nachhaltigkeit. Hier erweist sich die heutige Jugend deutlich zielsicherer und pragmatischer: Fragen der Nachhaltigkeit stehen ganz oben auf ihrer theoretischen Agenda. Zurückführen der Staatsverschuldung, Investitionen in Bildung und Forschung, Integrationspolitik, die saubere Erzeugung von Energie. Dies sind Inhalte, die nach Meinung der Jugend besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Allerdings sind diese Fragen nicht neu. Klar, im Hinblick auf die Gefahren der Kernenergie kann man argumentieren: Fukushima war doch erst 2011. Ja, aber das Unglück in Tschernobyl lag zu diesem Zeitpunkt bereits 25 Jahre zurück. Und überhaupt gibt es die Anti-AKW-Bewegung ja nun schon viele Jahrzehnte. Auch die Staatsverschuldung wuchs bereits in Zeiten der Prosperität stetig an. Trotz Vollbeschäftigung war auch hier der Konsum wichtiger, als das nachhaltige Wirtschaften auf Staatsseite. Heute erstickt Deutschland finanziell allein an den Zinsen dieser Schulden. Ebenso wurden Fragen der Organisation des Arbeitsmarktes über Dekaden auf Halde gelegt. Der konservative Habitus und lang tradierte Paternalismus in Deutschland gepaart mit den finanziellen Möglichkeiten der 50er – 70er Jahre haben zum so genannten Ernährermodell geführt, welches ein Arbeiten der Ehefrau nicht vorsah, sondern diese zur Hausfrau und Mutter degradierte. Zum Glück ist auch dieses Modell überkommen, zumindest in den Köpfen der meisten. Ein kleiner Teil der Deutschen versucht jedoch dem Fortschritt zu widerstehen und mit Instrumenten wie dem Betreuungsgeld, konservative Lebensmodelle in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wieder salonfähig zu machen. Interessanterweise ist die geforderte Mütterrente ein Vehikel, um Konsequenzen des Ernährermodells früherer Jahre zu kitten. Diesen Widerspruch vermögen einige jedoch nicht zu erkennen. Zum Glück wachsen junge Frauen heute in dem Verständnis heran, dass sie arbeiten können und sollen. Nicht nur ein gefüllter eigener Geldbeutel und die Reduzierung der Gefahr von Altersarmut sind die Folge, sondern Unabhängigkeit, Selbstentfaltung und tatsächliche Gleichberechtigung mit dem Mann. Wenn wir die nach wie vor bestehende Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern noch schließen können, wäre das prima. Auch wenn die Herren in Sachen Veränderungen immer etwas träger sind, als die Damen, wollen auch sie heute in der Regel keine Heimchen am Herd, sondern selbständige Frauen. Demnach wünscht sich die Jugend von heute eher den KITA-Ausbau, als das Betreuungsgeld. Wiederum ist Nachhaltigkeit für die Nach-1980-Geborenen Trumpf. Unsere Eltern konnten revoltieren, wir hingegen sind sehr pragmatisch und realistisch in unseren Einschätzungen des politisch Möglichen. Aber dieses Mögliche versuchen wir mit Besonnenheit zu erreichen, immer den Blick auf die Zukunft gerichtet. Nachhaltigkeit ist für uns mehr als ein Wort geworden. Sie ist beinahe eine Art Mantra der jungen Generation.

  1. Die Lebenssituation der Jugend muss sich bessern

Wie an vielen Stellen der bisherigen Artikel bereits betont, bildet die eigene Existenzsicherung das Fundament dafür, dass sich Menschen gesellschaftlich und politisch engagieren. Die Erkenntnisse der letzten Jahren erbrachten den Beleg, dass die Demonstranten bei vielen Protestaktionen eher gesetzten Alters, zumeist gut gebildet und gut situiert waren. Eine gesicherte Existenz ermöglicht den Fokus des Menschen auf Dinge, die über selbe hinausgehen – postmaterialistische Wende nennt sich dieser Vorgang. Für die heutige Jugend ist eher deren Umkehr auszumachen. Anders als früher haben nicht mal mehr die Gut- und Bestqualifizierten eine Garantie auf einen Job mit vernünftigen Rahmenbedigungen und einer ebenso vernünftigen Entlohnung. Dauerpraktika, Zeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, Arbeitslosigkeit sind mittlerweile zu Kennzeichen ihrer Biographien geworden. Und der Arbeitsmarkt scheint sich, entgegen aller Beteuerungen seitens der Politik und der Wirtschaft, weiter zu verschlechtern. Darauf deuten zumindest die kürzlich veröffentlichten Zahlen zu Zweitjobs der Deutschen hin. 2,66 Millionen Deutsche gingen Ende 2012 einem solchen nach, 2,3% mehr als im Jahr zuvor und mehr als doppelt so viele wie 2003. Damals lag ihr Anteil bei 4,3%, heute liegt er bei 9,1%. Dazu kommen die 7,5 Millionen Minijobber, deren Zahl ebenfalls stieg. Wenn man diese Trends ein wenig beobachtet, kann einem als jungem Menschen schon bang werden.

Da kann man sich abstrampeln und ein gutes Abitur hinlegen, im Anschluss vielleicht gar studieren und schlägt sich am Ende doch eher mit dem Jobcenter, als mit positiven Antworten auf eigene Bewerbungen herum. Und aus der prekären Joblage ergeben sich weitere Probleme: Die Flexibilität, die einem abfordert wegen des Job womöglich die Heimat zu verlassen, bringt Brüche im sozialen Umfeld mit sich. Vor allem, da auf einen Wohnortwechsel ja durchaus ein weiterer folgen kann. Wie sollen junge Menschen Sicherheit bekommen, wie sollen sie feste Partnerschaften eingehen und Kinder bekommen, wenn sie weder denen noch sich selbst die Zukunft sichern können? Nochzumal der in einer anderen Stadt angenommene Job ja nicht zwangsläufig ausreichend entlohnt bzw. von Dauer sein muss. Wenn junge Menschen aufgrund der immer öfter befristeten Tätigkeiten nur in Ein- oder Zwei-Jahres-Rhythmen denken und planen können, wie soll sich da Sicherheit einstellen, wenn nach dem Ende dieser Tätigkeit womöglich wieder der Gang zum Jobcenter droht? Ebenso verhält es sich mit dem gesellschaftlichen Engagement. Dieses erwächst in erster Linie daraus, dass man die eigene Lebenssituation als gesichert betrachtet und zeitliche sowie finanzielle Ressourcen zur Verfügung hat, um sich anderen Dingen wie einem Ehrenamt oder dem politischen Engagement widmen zu können. Wenn eine ganze Generation jedoch dauerhaft mit sich selbst beschäftigt ist, wird beides immer stärker ausbleiben. Und so ergibt sich zwangsläufig eine Verschiebung im Gefüge derer, die sich dies leisten können, hin zu den gut Situierten, den Älteren und den Rentnern. Dass deren Forderungen sich jedoch kaum mit der Lebenswirklichkeit der jungen Menschen befassen, wurde auch zu Genüge eruiert. Und dies hat wiederum Konsequenzen für die Jungen. Die Forderungen nach höheren Renten beispielsweise müssen von den Berufstätigen gestemmt werden. Der Anteil des Lohnes, der für die soziale Sicherung zu entrichten ist, wird suksessive weiter steigen. Weiterhin müssen die Werktätigen einen immer größeren Teil des Lohns in die eigene Absicherung investieren, da sich Arbeitgeber und Staat auf diesem Feld immer weiter zurückziehen. Das bedeutet, dass von den ohnehin sinkenden Löhnen ein immer kleinerer Teil bei den Berufstätigen verbleibt. Die Sicherheit sinkt weiter. Man ist gezwungen, sich vornehmlich um den Job zu kümmern, da man diesen nicht gefährden will. Dann fehlen jedoch Zeit und Muße für andere Dinge, zum Beispiel das politische Engagement. Dieses wird dann zwangsläufig immer stärker denen überlassen, die es sich leisten können, den bereits genannten Gruppen also. Und von denen ist eine Verbesserung der Situation kaum zu erwarten, wenn sowohl Politiker als auch Experten gestehen, dass sie sich hauptsächlich um die eigenen Anliegen kümmern. Ein Teufelskreis hat sich in Gang gesetzt, der aktuell nur dadurch wirksam bekämpft werden kann, dass sich die Lebenssituation junger Menschen verbessert. Das heißt, dass eine gute Bildung zu guten, dauerhaften und vernüftig entlohnten Jobs führt. Nur so entsteht Sicherheit, die wiederum Ressourcen für politisches oder gesellschaftliches Engagement freisetzt. Der aktuelle Trend hingegen geht in eine andere Richtung.

  1. Meinungsbildung junger Menschen muss in tatsächlicher Partizipation gipfeln

Wenn es den jungen Menschen nun doch gelingt, das eigene Leben so zu gestalten, dass Zeit und Raum für Engagement gegeben sind, muss dieses letztlich jedoch nicht von Erfolg gekrönt sein. Wie gezeigt werden konnte, haben junge Politiker die Mechanismen der Politik erkannt: Schwimme ich mit dem Strom und ecke mit meinen Forderungen bei den arrivierten Politikern nicht an, bringe ich es zu etwas. Der Fall Jens Spahn erbrachte den Beleg, dass bei gegenteiligem Handeln entsprechende Konsequenzen drohen. Man verscherzt es sich besser nicht, mit den älteren Politikvertretern. Gerade Forderungen, die sich positiv für junge Menschen auswirken würden, werden selten artikuliert. Geschieht dies doch, dann gehen andere opportune Politiker nicht selten auf Distanz dazu. Die Wählerschaft jenseits der 65. ist einfach wichtiger und viele der Forderungen junger Menschen würden Einbußen jener Wählergruppe zur Folge haben. Dem kann man, will man weiterhin politisch aktiv sein, offenbar nicht nachgeben. Und so wird die Lebensarbeitszeit durch Erhöhung des Rentenalters, die Abschaffung von Militär- und Zivildienst sowie die Straffung der Studiengänge weiter erhöht, ohne dass dies kritisch begleitet wird. Da sperren sich Teile der Politik weiterhin gegen Mindestlöhne oder aber konkrete Regelungen zur Praktikumsgestaltung und kaum jemand hat etwas daran auszusetzen. Wenn die Renten außerplanmäßig erhöht werden, äußern sich Experten kritisch, bleiben jedoch ungehört. Wenn ein Politiker wie Jens Spahn dies tut, versucht sein Landesverband seine Kandidatur für die kommende Bundestagswahl zu unterbinden. Wenn man sich die Altersentwicklung im höchsten deutschen Parlament, dem Bundestag, ansieht, mag man auch erkennen, warum dies so ist. Die deutsche Gesellschaft altert allgemein, der Bundestag tut dies noch schneller. Es sind eben immer weniger junge Politiker darin vertreten. Daher fehlen immer öfter neue Antworten auf neue und bestehende Fragen. Diesen Mangel an neuen Ideen und Wegen erkennt die Politik jedoch nicht. Im Gegenteil: Finanzminister Wolfgang Schäuble spricht in einem Interview vom allgemeinen Trend der Verjüngung. Dass er dabei an den Bundestag denkt, mutet bei den eben genannten Aspekten ein wenig skurril an. Schäuble, 71 Jahre alt und seines Zeichens dienstältester Abgeordneter fordert gar mehr alte Menschen im Parlament. „Alle [gesellschaftlichen] Gruppen müssten vertreten sein […].“, argumentiert er. Die Tatsache, dass die deutsche Bevölkerung im Schnitt 42 Jahre alt ist, der Altersdurchschnitt der Bundestagsabgeodneten bereits heute jenseits der 50 liegt, scheint er nicht zu kennen oder bewusst zu verdrängen. Ebenso sieht er den Umstand, dass das Parlament in den letzten Jahren ohnehin eher den Forderungen älterer Menschen folgte, nicht. Seine Forderung nach mehr alten Menschen in den Parlamenten liegt jedoch im Trend der Zeit. Neue, junge Parlamentarier und ihre (eher) neuen Ideen und Vorstellungen sind nicht so gern gesehen.

Dies zeigt sich auch bei nicht-parlamentarischem Engagement. Finden sich ein mal junge Menschen zusammen, hinterfragen politische oder ökonomische Prozesse und artikulieren ihrerseits Forderungen, werden sie von den Mächtigen abgekanzelt, als weltfremde Spinner oder Randalierer dargestellt. Durch diese umgehende Stigmatisierung stellt sich die Politik einen Freibrief aus, sich nicht näher mit den Forderungen der Demonstranten befassen zu müssen. Diese Versuche scheitern jedoch immer öfter. Das Bild der Occupy-Demonstranten scheint in der Bevölkerung allgemein nicht negativ zu sein. Ihnen wird zumeist stumm zugestimmt. Dies führt jedoch ebenso wenig dazu, dass ihre Forderungen auf die politische Agenda gehoben werden. Die Gewichtung der anzugehenden Inhalte nimmt nach wie vor die Politik allein vor, auch wenn diese nicht minder weltfremd erscheinen, wie es angeblich die Forderungen der Demonstranten sind: Da wird die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängert, dem Hotelgewerbe werden Abgaben erlassen, das Betreuungsgeld und die Mütterrente sowie eine PKW-Maut für ausländische Autofahrer gefordert oder mehr als eine halbe Milliarde Euro für ein von Beginn an auf wackligen Füßen stehendes Militärprojekt in den Wind geschossen. Viel dringlicher sind die menschenwürdige Entlohnung von Arbeitnehmern, die tatsächliche Energiewende, der KITA-Ausbau, eine greifbare Verbesserung der Bildungsstrukturen, die Begrenzung von Bankenmacht und Abschaffung bestimmter Spekulationsformen, die vernünftige Intergation von Migranten in die deutsche Gesellschaft oder aber das Ende der Überwachung von Menschen im Internet durch Staat und Wirtschaft. Bei vielen der zuletzt genannten Dinge stimmen viele junge Menschen im Übrigen zu. Es sind zukunftsgewandte Forderungen, die Menschen jenseits des Berufslebens verständlicherweise weniger beschäftigen. Da junge Politiker diese Forderungen in den Parlamenten selten artikulieren, demonstrierende Jugendliche verlacht und/oder niedergeknüppelt werden, werden diese Forderungen kaum mit Nachdruck eingebracht. Dafür bräuchte es eine Lobby. Diese ist jedoch nicht in Sicht. Und dies, obwohl die technischen und kommunikativen Möglichkeiten heute um Längen besser sind, als noch vor Dekaden. Schnell ließen sich Informationen beschaffen, bündeln, aufbereiten und viele Menschen informieren bzw. zu Aktivitäten aufrufen.

Der Pragmatismus der heutigen Generation, der sich mit der Erkenntnis gepaart hat, die Politik ignoriert die tatsächlichen Handlungs-Notwendigkeiten, führt dazu, dass heute eher punktuell agiert und kleine Forderungen in der eigenen Straße, dem eigenen Bezirk, der eigenen Stadt umsetzt, weil dort die Hürden nicht so groß sind. Das große Ganze wird immer seltener von Seiten der Jugend angegangen. Dafür bedürfte es einer Lobby, die auf Augenhöhe mit der Politik und anderer gesellschaftlicher Vertreter agieren kann. Aber einer solchen scheint keine positive Zukunft beschieden. Hört man Wolfgang Gründinger genau zu, dann schwingt ein wenig Galgenhumor mit, wenn er über seine Position in Gesprächsrunden mit der Politik, beispielsweise über die demographische Entwicklung Deutschlands, berichtet. Zumindest gibt er nicht auf und hat, mit tatkräftiger Unterstützung anderer junger und älterer Menschen das Generationen-Manifest erarbeitet. Darin werden konkret zehn Forderungen erhoben, besser und fundierter als ich dies tun könnte. Trotz der Präsenz in sozialen Medien, Berichten in der Presse und mehr als 46.000 Unterstützern, zu denen neben Gründinger selbst namhafte Bürger wie die Schauspieler Benno Führmann, Hannes Jaenicke, Anja Kling, Walter Sittler, Musiker wie Chino & Mateo von Culcha Candela und Marius Müller-Westernhagen oder aber Politiker wie Gesine Schwan, Christa Müller oder Katharina Nocun gehören, findet das Manifest kaum einen politischen Widerhall. Das muss sich ändern, wenn die Hoffnung auf eine Politik, die auch die jungen Menschen in den Blick nimmt, nicht gänzlich verloren gehen soll. Momentan ist dies die einzige Interessenvertetung junger Menschen, die perspektivisch tatsächlich wirkungsvoll agieren kann. Diese Chance sollten wir nicht verstreichen lassen.

  1. Generationengerechtigkeit anno 2013

Überblicke ich meine niedergeschriebenen Gedanken, so stelle ich fest, dass meine Forderungen in keiner Weise das Prädikat „gerecht“ in Bezug auf die Generationen erhalten würden. Zu einseitig positioniere ich mich mit Blick auf die Interessen von jung und alt. Dies hat jedoch Gründe: Denn es geht momentan gar nicht darum, die Interessen junger Menschen voranzubringen, sondern sie überhaupt erst wieder in Balance zu den Interessen älterer Menschen zu bringen. Diese ist seit geraumer Zeit außer Kraft und wird, dank tatkräftiger Unterstützung der Politik, wohl noch stärker in ein Ungleichgewicht verfallen. Zu wenig haben die Politik und andere gesellschaftliche Vertreter, aber auch viele Senioren bewiesen, dass sie tatsächlich Generationengerechtigkeit leben wollen. Zu sehr gingen einerseits die Forderungen und andererseits die politischen Entwicklungen immer wieder zu Lasten der jungen Generation.

Schon heute gibt es eine ganze Reihe von Problemen. Diese bekommen auch immer mehr Rentner zu spüren. Es gibt einige unter ihnen, denen kaum genug Geld zum Leben bleibt. Denen will ich kein Unrecht tun. Es geht aber um jene, die in der Vorstellung verhaftet sind, auch heute bestünden noch Verhältnisse wie in den prosperierenden Tagen Mitte des 20. Jahrhunderts. Jene, denen es im Vergleich zu folgenden Generationen gut bis sehr gut geht, die jedoch immer mehr wollen: mehr Einfluss, mehr Geld und weniger Belastungen. Dies sei ihnen ja gegönnt, muss nur auf Kosten anderer bewerkstelligt werden. Diese anderen waren zuletzt fast ausnahmslos die Jungen und Jüngsten. Diese haben nichts Wirksames dagegen zu setzen, weil ihnen kein Gehör geschenkt wird. Das ist besonders verheerend, da ihre Fragen und Forderungen viel näher an der Wirklichkeit orientiert sind. Fragen nach Klimaschutz und nachhaltiger Energieerzeugung, Intergation, menschenwürdiger Arbeit, nachhaltiger Bildung – diese Fragen sind nicht erst seit heute drängend, sie sind nur von Vorgängergenerationen nur allzu gern verdrängt worden. Viel wichtiger war es schon damals zu leben, zu reisen, zu konsumieren. Tatsächlich angegangen werden diese fundamentalen Probleme von den folgenden Generationen, bezahlt im Übrigen auch.

Einen zentralen Hinweis muss man jedoch auch der jungen Generation mit auf den Weg geben: Meckern und nichts tun, hat noch nie etwas gebracht! Auch die 20 Millionen Rentner in Deutschland meckern nicht nur. Nein, sie gehen zu rund 80% wählen. Die Tatsache, dass die Wahlbeteiligung junger Menschen seit Jahren deutlich geringer ist und bei der letzten Bundestagswahl gar noch zurück ging, ist nicht unverständlich, jedoch der falsche Weg. Auch wenn den Parteien immer stärker die Tendenz zur Konturlosigkeit nachgesagt wird bzw. sie austauschbar wirken, ist es fundamental wichtig, sich zuerst mit den tatsächlichen Inhalten zu befassen, denn dann werden auch Unterschiede in den Ausrichtungen deutlich, am Ende eine Wahl zu treffen und diese dann per Stimmzettel kund zu tun. Die Tatsache, dass die Interessen junger Menschen immer weniger Einfluss auf den politischen Alltag haben, hängt eben nicht nur mit der großen Zahl an Rentnern und ihrer starken Lobby zusammen, sondern auch mit dem teils geringen Interesse und der abnehmenden Zahl an jungen Urnen-Gängern. Die Wahlen sind jedoch der erste Schritt zu einer Veränderung. Wächst die Zahl der politisch interessierten jungen Menschen, wächst auch ihr Einfluss. Wenn sie in größerer Zahl zur Wahl gehen und die politische Ausrichtung Deutschlands mitbestimmen, wird es früher oder später auch Veränderungen geben. Die junge Generation muss sich als potentielle Wählerschaft jedoch aufdrängen. Von allein wird die Politik auf uns nicht zukommen. Daher beschließe ich meine Artikel-Reihe „Generation ohne Lobby“ mit dem Aufruf, sich allen Widrigkeiten zum Trotz mit Politik zu befassen und wählen zu gehen, denn wie sangen einst Die Ärzte: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt!“.

 

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Über Alexander(s)platz

Berliner, Soziologe, Historiker, Blog-Azubi
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3 Antworten zu Generation ohne Lobby (6) – Das Manifest

  1. Spitzbube schreibt:

    Das war ein durchaus sehr lesenswerter Sechsteiler! Der Versuch eine Lösung zu finden und die Komplexität des Themas zu analysieren. Ich möchte meine Meinungzu dem Thema in den Hintergrund stellen. Nur einige Denkanstöße möchte ich beitragen. #1 Erfindung der Antibabypille in den 1960er Jahren führte mit großer Sicherheit zu nierdrigeren Geburtenraten und sollte an der Stelle nicht vergessen werden. #2 Einfluss des Internets und der Automatisierung auf die Arbeitsmarktsituation von heute. In den 1960ern waren viele Menschen noch in der Landwirtschaft tätig. Diese Arbeitsplätze wurden durch moderne Traktoren auf ein Minimum reduziert. Dieser Prozess vollzieht sich nun auch in anderen Sektoren wie z.B. bei Whats App inc. (Telekommunikation) Wieviele Angestellte hatte die Firma und wieviele „Kunden“ hat diese bedient. Wieviele wären es früher gewesen zb. 1990 -> vergleich Telekom. #3 brauchen wir unter Beachtung von Punkt 2 dann überhaupt noch Vollbeschäftigung?

    Danke nochmal für die Recherche und die Mühe an Alexandersplatz

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    • Alexander(s)platz schreibt:

      Hallo Spitzbube,

      erst einmal vielen Dank für das Lesen aller Artikel. Damit dürftest du einer der ersten sein, der dies getan hat. Mir ist bewusst, dass selbst diese Artikel nicht im Ansatz fähig sind, alle Positionen zu berücksichtigen.

      Zu den Anmerkungen: Die Antibabypille ist selbstverständlich ein ganz wichtiges Argument, was die Selbstbestimmung der Frauen, ihre Emanzipation und letztlich auch die Geburtenraten angeht. Ein Absinken lässt sich ja nicht nur in Deutschland feststellen. Nur ist es so, dass sich in vielen andere liberalen Staaten die Quoten auch wieder nach oben bewegt haben und deutlich über den Geburtsraten Deutschlands lagen und liegen. Das bedeutet, dass die bloße Erfindung der Pille nicht der alleinige Grund sein kann.
      Ja, Automatisierung und die Ersetzung menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen hat mit Sicherheit viele Jobs gekostet. Jedoch gab es in der Vergangenheit bereits viele wissenschaftliche Analysen, die dem „Ende der Arbeit“ empirisch entgegengetreten sind. Eigentlich hat der Abbau in vielen industriellen Sektoren in Deutschland ja auch einen positiven Einfluss gehabt: Nämlich den, dass sich der Dienstleistungssektor stärker entwickelt hat. Das Problem ist nur, dass dieser, bis auf wenige Ausnahmen, nahezu durchweg mäßig bis schlecht bezahlt wird und die häufig gehörte Behauptung von „Die Nachfrage regelt die Angebote und Preis“ ad absurdum führt (Bsp.: Altenpflege, Tourismus, Gastronomie).
      Da wir noch immer keine geldlose Gesellschaft sind, halte ich eine hohe Beschäftigungsquote für sinnvoll. Allerdings nicht nur des Geldverdienens wegen.

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